Auszüge aus Pressestimmen zu Naders Arbeiten


„Nader ist mehr als Talent. Hier ist Engagement, verbunden mit einer klischeefreien, sehr originellen Gestaltungskraft. Eine überstrudelnde Phantasie, Geist, Witz, Sarkasmus, scharfe Gesellschaftskritik, aber auch leidenschaftliches Mitempfinden, Anklage und poetische Einsicht in die Schwermut und Großartigkeit einer fremden Landschaft.“
Rheinische Post


„Nader ist ein Zeichner par excellence. Mit großen zusammenraffenden Linien umreißt er Typisches, versteht mit dichtem, sensiblem Strichwerk monologisch geprägte Gesichter persischer Lebemänner und Greise als Ruinen zu entlarven. Seine Phantasie ist reich und verschlungen wie das persische Ornament, das er gründlich studiert hat.“
Frankfurter Rundschau


Naders Art, die Dinge zu deuten, kommt an. Das beweist der ungewöhnliche Verkaufserfolg. Sicher wird mancher „lupenreine“ Avantgardist diese gekonnten Konglomerate aus Surrealismus, Pop und Abstraktion, aus Ernst und Groteske die Nase rümpfen. Aber Kunstgeschichte von heute braucht auch solche erfolgreichen Mittler.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung


„Als darstellerisches Mittel hat Nader traditionelle persische Motive zu eigener Handschrift abverwandelt. Diese Einflüsse verwebt er mit zeitgenössischen Pop-Elementen und dem verfließenden Farbton der Tachisten zu der eindrucksvollen Technik, die seine Bildgeschichten über den Charakter der bloßen Illustration hinaus in die Kategorie des Wandbildes überführt.“
 Frankfurter Allgemeine Zeitung


„Naders Auflehnung stößt an Resignation. Orientalische Erotik findet hier ihren Platz, aber auch eine beißende Art von Humor liegt ständig in der Luft. Die perfekte Handhabung von Feder, Tinten und Tuschen verschafft dem Betrachter Vergnügen an dieser Malerei. Doch in der Tiefe kann auch das Unheimliche lauern.“
Carrefour, Paris


„Für Nader wird der persische Lebens- und Kulturraum zu einer unerschöpflichen künstlerischen Entdeckung. Er analysiert, verfremdet, sucht neue und amüsante Bezüge, fabuliert wie ein orientalischer Märchenerzähler. Er entdeckt die Wunder der Wüste.“
Süddeutsche Zeitung


„Nader vereinigt in seinen Arbeiten phantastische Gestaltungskraft mit Geist und sprühendem Witz, ein sehr tiefes Hineinfühlen in die so fremde Welt des Orients mit der Fähigkeit, einen Hauch davon auch an den Betrachter weiterzugeben.“